Philosophie

Soccerphysics - Boost your performance

Soccerphysics steht auf den Punkt gebracht für Leistung. Uns ist es wichtig, dass Athleten/Athletinnen 100 Prozent ihres Leistungsvermögens auf den Platz bringen können, ohne von Verletzungen immer wieder zurück geworfen zu werden.

Wir haben es uns zum Ziel gemacht, Fußballspieler/Fußballspielerinnen mit einem gezielten und ausgeklügelten Trainingsprogramm Tag für Tag ein Stück besser zu machen. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Verletzungsprophylaxe, des Weiteren werden jedoch auch Beweglichkeit, Koordination, Schnellkraft sowie Kraftausdauer verbessert. Im Team haben wir ein Trainingsprogramm entwickelt, welches spezifisch dort ansetzt, wo es für Fußballspieler relevant ist. Durch das ständige Sprinten, Passen und Schießen werden bestimmte Muskeln im Körper übermäßig beansprucht. Dadurch kann es im Laufe von Wochen, Monaten, Jahren zu muskulären Dysbalancen beim/bei Athleten/Athletinnen kommen, die sie für Verletzungen wesentlich anfälliger machen.

Ein Beispiel:

Ein/eine Fußballer/Fußballerin passt pro Training circa 50 Mal den Ball zum/zur Mitspieler/Mitspielerin, schießt 10 Mal auf ein Tor und sprintet insgesamt circa 5 – 10 Minuten pro Training. Die restlichen Belastungsparameter sind viele kurze Tempowechsel, viele Richtungswechsel und Kraftausdauerbelastungen. Trainiert ein/eine Athlet/Athletin beispielsweise 4 Mal pro Woche und absolviert er/sie zusätzlich am Wochenende noch ein Match über 90 Minuten, summiert sich die oben angeführte Belastung bis hin zu 5 – 6 Mal pro Woche. Vor allem beim Schießen und Passen werden vor allem die ventrale (vordere) Muskelkette der Beine beansprucht, viel mehr als die dorsale (hintere) Muskelkette. Dies führt in weiterer Folge dazu, dass die Muskeln der ventralen Muskelkette zwar kräftig werden, jedoch auch schneller verkürzen und die Muskeln der dorsalen Muskelkette wesentlich weniger kräftig trainiert wird. Hier entsteht automatisch, ohne dass man es merkt, eine muskuläre Dysbalance. Die Folgen sind weitreichend, Muskeln werden verletzungsanfälliger und zudem wirken enorme Kräfte auf das Becken. Die Auswirkungen dieser Folgen zeigen sich meistens erst, sobald der Athlet sich tatsächlich verletzt – Typische Verletzungen bei muksulären Dysbalancen sind  Zerrungen der Hamstrings (hintere Oberschenkelmuskulatur).

Eine Studie von Lee et al. (2018) hat gezeigt, dass fehlende exzentrische Kontraktionskraft der ischiocruralen Muskulatur sowie eine muskuläre Dysbalance zwischen zu starker ventraler Muskelkette und zu schwacher dorsaler Muskelkette das Risiko für eine Zerrung der ischiocruralen Muskulatur (Hamstrings) stark erhöhen.

Für das bessere Verständnis:

Ventrale Muskelkette der Beine:

  • Musculus iliopsoas – Hüftbeuger

  • Musculus quadriceps – Kniestrecker

Dorsale Muskelkette der Beine:

  • Musculus gluteus maximus – Gesäßmuskel/Hüftstrecker

  • Musculus semitendinosus – Kniebeuger/Hüftstrecker

  • Musculus semimembranosus – Kniebeuger/Hüftstrecker

  • Musculus biceps femoris – Kniebeuger/Hüftstrecker

  • Musculus gastrocnemius – Sprunggelenksstrecken/Kniebeuger

Das war nur ein Beispiel von vielen, dass verdeutlichen sollte, dass wir unsere Trainingsprogramme auf professioneller Basis aufbauen. Wir haben fundiertes Wissen zusammengetragen und in weiterer Folge ein systematisches Übungsprogramm  für Athleten/Athletinnen entwickelt, dass die körperliche Leistungsfähigkeit auf dem Fußballplatz mit gezielten Trainingseinheiten optimiert.

Der Weg ist das Ziel - Gehen wir ihn gemeinsam!

Komm in unser Team, BOOST YOUR PERFORMANCE!